Unsere Roadmap zur CO2-Neutralität

Andy 20 December, 2021 - 4 min. lesen

In unserer sich ständig verändernden Welt glauben wir, dass wir Verantwortung übernehmen müssen, um sicherzustellen, dass wir mehr Gutes tun als Schaden anzurichten. Wir glauben auch, dass man nach innen schauen muss, bevor Veränderungen durchgeführt werden können. Dies hat uns dazu veranlasst, unsere CO2-Emissionen kritisch zu hinterfragen, Pläne zu deren Reduzierung zu schmieden und Maßnahmen zur Kompensation der verbleibenden Emissionen festzulegen. Hier unten zeigen wir dir, wie dieser Prozess aussah, was unsere Pläne waren und was wir dabei gelernt haben.

Unser CO2-Fußabdruck

Der erste Schritt auf unserem Weg zur CO2-Neutralität bestand darin, einen umfassenden Überblick über unsere CO2-Emissionen zu erstellen. Um unsere Emissionen zu bestimmen, haben wir die von der niederländischen Regierung aufgestellten CO2-Emissionsfaktoren verwendet, die in Zusammenarbeit mit Organisationen wie SKAO, Stimular, Connekt und Milieu Centraal aufgestellt wurden.

Bei der Untersuchung konnten wir schnell 5 wesentliche Emissionspunkte feststellen: Büroräume, Pendeln, Mittagessen, Cloud-Hosting-Server und Geschäftsreisen.



Büroräume

Wir haben festgestellt, dass unsere monatlichen Emissionen auf Basis des Energie- und Gasverbrauchs in unseren verschiedenen Büros ca. 900 kg CO2 betragen.

Pendeln

Wir haben den Arbeitsweg jedes einzelnen Mitarbeiters unter Berücksichtigung des Verkehrsmittels und der Länge des Arbeitsweges erfasst. Dabei stellten wir fest, dass der Weg zur Arbeit etwa eine Tonne CO2-Ausstoß pro Monat verursacht.

Mittagessen

Anfang des Jahres haben wir unser Mittagessen komplett auf vegetarisch umgestellt. Dadurch verringerten sich unsere Emissionen beim Mittagessen von 285 kg CO2 auf 230 kg monatlich.

Eventix Cloud

Für unser Cloud-Hosting nutzen wir zwei verschiedene Rechenzentren. Anhand des Stromverbrauchs unserer Datenübertragungen konnten wir berechnen, dass unsere Server ca. 860 kg CO2 pro Monat verursachen.

Geschäftsreisen

Wenn es um Fernreisen geht, haben wir uns entschieden, dies von Fall zu Fall anzugehen und entsprechend zu spenden.

Reducing our emissions

Wenn es um CO2-Emissionen geht ist Vorbereitung der Schlüssel. Deshalb haben wir uns unsere Emissionen genauer angeschaut und wie wir sie reduzieren können, bevor wir mit der Kompensation begonnen haben.

Wir haben das Glück, eine digitale mobile-first Plattform zu sein, die einen Dienst bietet, der relativ wenig Emissionen verursacht; das bedeutet, dass wir nur begrenzt etwas tun können, um die Emissionen insgesamt zu reduzieren. Was wir gemacht haben war folgendes:

  • Wir haben unser Mittagessen auf ausschließlich vegetarisch umgestellt.
  • Wir drucken nichts mehr in unseren Büros und arbeiten nur noch digital.
  • Wir haben sichergestellt, dass all unser Müll recycled wird.
  • Wir arbeiten mit unserem Cloud-Hosting nur noch mit Rechenzentren zusammen, die auf erneuerbarer Energie basieren.
  • Wir bitten unsere Mitarbeiter, nach Möglichkeit darauf zu achten, wie sie zur Arbeit pendeln.

Kompensation mit Trees for All

Durch die Partnerschaft mit Trees for All haben wir einen Weg gefunden, unsere verbleibenden monatlichen Emissionen von etwa 2,9 Tonnen CO2 zu kompensieren. Trees for All mit Sitz in Utrecht ist auf das Pflanzen von Bäumen im In- und Ausland spezialisiert und hat derzeit 57 Projekte auf der ganzen Welt, die entweder abgeschlossen oder in Bearbeitung sind. Wir nutzten das Know-how und die Anleitung von Trees for All voll aus und entdeckten mehrere spannende Projekte, durch die wir unsere Emissionen ausgleichen konnten.

ArBolivia

Das Geld, das wir an Trees for All spenden, wird über das ArBolivia-Projekt für die Bekämpfung der Entwaldung in Bolivien verwendet. Dieses Projekt unterstützt lokale Bauern, indem es ihre Felder mit einheimischen Bäumen anreichert. Sie pflanzen diese Parzellen auf degradiertem Land als Agroforstwirtschaft an; eine Mischung aus nachhaltiger Forst- und Landwirtschaft, außerdem sind die ausgewählten Arten resistent gegen die Auswirkungen des Klimawandels.

Das Projekt trägt zu mehr Kohlenstoffbindung, nachhaltigerer Landnutzung und einer besseren wirtschaftlichen Situation der Bauernfamilien bei. Außerdem müssen Landwirte durch die Teilnahme am ArBolivia-Projekt künftig keine Wälder mehr abholzen. Die Einnahmen aus den Emissionszertifikaten fließen in die Schulung der Landwirte in guter Bewirtschaftung sowie in die Anpflanzung neuer klimaresistenter Waldparzellen.

Wir laden Dich und deine Ticketkäufer*innen dazu ein uns zu folgen

Wir wollten nicht damit aufhören, unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu kompensieren. Es war uns wichtig, unseren Veranstaltern und ihren Ticketkäuferinnen die Möglichkeit zu geben, unseren Einfluss auf die Welt zu reduzieren. Um dies zu erreichen, habt Ihr jetzt die Möglichkeit, unsere Ticketshops um die Option „CO2-Emissionen kompensieren“ zu erweitern. So können Ticketkäuferinnen mit einer kleinen Spende zum Ausgleich der CO2-Emissionen beitragen.



Wie Ticketkäufer*innen beitragen können

Wenn Ticketkäufer*innen ihre Bestellung abschließen, haben sie die Möglichkeit, einen Teil der CO2-Emissionen durch eine Spende von 1 € auszugleichen. Wir senden 100 % dieser Mittel direkt an Trees for All, die sie für ihre laufenden Projekte einsetzen.

Hier erfährst du, wie du die Option ‘CO2-Emissionen ausgleichen’ einschalten kannst.

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